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Angst erkennen

Tony 25. Januar 2010

Grundsätzlich ist der betreffenden Person klar dass Sie ein Problem mit Angst/Panik hat. Die folgende Beschreibung dient lediglich der Erfassung der Situation in der sich die betreffende Person befindet. Um anschließend in Ruhe eine neutrale Auswertung der Situation durchführen zu können.

Es ist sehr wichtig wenn man selbst erkannt hat dass man unter einer krankhaften Angst-/ Panikstöhrung leidet die Situationen in denen die Angst/ Panik auftritt zu analysieren. Hierzu sollte man ein paar Dinge beachten:

  • Die Situation so neutral wie möglich bewerten (z. B. ist diese Situation wirklich gefährlich?)
  • Die Angst,Panik und die Symptome dokumentieren (aufschreiben). Am besten in einer Art Gradiationskurve (Beispiel finden Sie HIER). Natürlich reicht auch ein Zettel und ein Stift um die Situation zu dokumentieren.

Wenn Sie dies beachten so ermöglicht es Ihnen Ihre Angst zu sehen bzw festzustellen WANN und WO die Angst/Panik auftritt.

Es ist ein sehr wichtiger Schritt seine Angst bzw die Situationen die Sie auslösen zu kennen. Denn so kommt man auf den Grund der Tatsachen. Denn die Angst kommt nicht einfach so, es gibt (wie für jede andere psychische Erkrankung auch) einen Auslöser.

Aber dies hilft nicht nur den Auslöser zu finden sondern ist auch ein wichtiger Bestandteil um die Angst/Panik zu bekämpfen. Denn wenn man konsequent die Angst/Panik dokumentiert so wird man erkennen je öfter man sich in die Angst-/ Panik auslösende Situation begibt desto weniger Probleme hat man damit. Das wichtige ist dass man konsequent weiter Dokumentiert. In der Situation selbst fällt es einem schwer mit den voherigen Versuchen zu vergleichen da alles andere in den Hintergrund fällt und nur das Hier und Jetzt zählt.

Bei der Auswertug werden Sie folgendes festellen:

  • Die Angst/Panik/Symptome nehmen Zu und Ab (Die Angst/Panik/Symptome sind nicht immer auf 100% obwohl man sich in der selben Situation befindet).
  • Die Kurve ist niemals gleich (auch wenn man sich X-mal in diese Situation begibt).
  • Es werden (je öfter man in ein und die selbe Situation sich begibt) immer weniger Angst/Panik/Symptome aufteten.

Was passiert da? Es ist eigentlich recht simpel: Man gewöhnt sich wieder an die Situationen. Man lernt die Situationen wieder neu einzuschätzen.

Sie werden sich jetzt fragen wo das WARUM (- habe ich die Angst/Panik) erklährt wird. Leider ist das so unterschiedlich wie jeder Mensch einzigartig ist. Das muss ein Therapeut mit Ihnen machen da kann man nicht einfach universelles Rezept ausgeben. Es kann auch sein dass das oben beschriebene nicht hilft da evtl jeder etwas anderes braucht. Es ist eher eine Allgemeine, Universelle heransgehensweise an Angst/Panik-stöhrungen.

Das Dokument kann auch Hier heruntergeladen werden.

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