Archiv für das Tag 'ausweg'

Angst/Panik Situationen

Tony 5. Juli 2009

Wenn man im Bus oder auf dem Amt sitzt geht es los: Der Puls erhöht sich, kalter Schweiß läuft den Rücken runter, die Hände werden klamm, man fängt an zu zittern. Ein Gedanke schießt durch den Kopf “nicht schon wieder!”. Die Panik-attacke ist da. Doch was tun wenn gerade eine auftritt? Aus der Situation flüchten? oder sich in die nähe eines Krankenhauses (oder Arztes) begeben? Oder doch lieber sich in eine Ecke zurückziehen und abwarten? Kurz um es schießen in diesem Moment sehr viele Gedanken durch den Kopf. Doch was ist nun zu tun?

Ich persönlich bin zu dem Schluss gekommen dass egal in welcher Situation die Angst-/Panikattacke auftritt, immer in dieser Situation so lange verbleiben bis die Angst-/ Panikattacke spürbar nachläßt. Auch wenn der Gedanke in dieser Situation lange zu sein wahrscheinlich noch mehr Angst auslößt: ausharren und warten bis es wieder besser geht. Denn genau das war für mich der erste Schritt im Kampf gegen meine eigene Angst. Zu sehen das die Angst-/ Panikattacke  nur Angst und Panik ist und nicht mehr ist eine sehr wichtige Erkenntnis die man nur durch das “verbleiben in der Situation” bekommt.

Denn durch dieses Verhalten (bis die Angst/ Panik nachläßt) kann sich druch aus auch ein positiver Kreislauf entwickeln. Denn der Kreislauf durch Vermeidung von Angst/Panik auslösenden Situationen ist ein negativer. Der positive Kreislauf entsteht dann wenn man die Angst Situation so lange “ausgehalten” hat bis die Angst abgenommen hat, denn dann entsteht ein Glücksgefühl dass man es tatsächlich geschafft hat. Und das ist bei weitem noch nicht alles was man bekommt: Ich habe bemerkt dass ich mehr Selbstvertrauen bekommen habe und vor allem eine Motivation mich meiner Angst zu stellen.

Also versucht es auch. Wenn es nicht beim ersten mal klappt, WEITER MACHEN. Therapeutische Betreuung sollte bei allen Arten der Angst herangezogen werden da die Gründe für das Auftreten so individuell sind wie alle Menschen/ Charakter der Welt.

Wege aus der Angst-Die Konfrontation

Tony 25. Juni 2009

Es gibt verschieden Wege die aus dem Kreislauf der Angst führen. Dabei gilt es immer den “richtigen” für sich zu finden. Ich sollte noch anmerken dass es kein “richtig” oder “falsch” in dem Sinne gibt, da jeder einzelne das “richtige” für sich macht (sei es nun “abzuwarten” oder alles anpacken). Aber Fakt ist: Je länger man mit der “Bekämpfung” der Angst wartet desto schwerer wird der Weg aus der Angst. Man muss selbst durch die Angst gehen um Sie nicht mehr über sich “regieren” zu lassen. Wichtig ist ebenfalls dass der Impuls jetzt etwas dagegen zu tun von sich kommt und nicht aufgrund anderer.
Zum Anfang sollte man sich klar werden vor was man am meisten Angst/Panik und vor was man am wenigsten Angst und Panik hat. Am besten eignet sich hierfür eine Pyramide mit den Situationen abgestuft nach “sehr viel Angst” und “sehr wenig Angst”. Manche steigern sich von Situationen in denen Sie wenig Angst haben zu denen die “sehr viel Angst” auslösen. Andere begeben sich zu aller erst in die schlimmsten Situationen. Beide Vorgehensweisen haben Vor und Nachteile aber es kommt auch immer auf die Individuelle Situation an und wie sich der einzelne in der Lage fühlt es umzusetzen. Was ebenfalls ein sehr wichtiger teil ist: Wenn man sich nun in eine Angst-Situation begibt (unaghängig davon ob es jetzt eine “schlimme” oder weniger “schlimme” Situation ist) man sollte sich so lange in dieser Situation befinden bis die Angst/Panik spürbar nachlässt. Denn nur dann hat man gegen die Angst/Panik in dieser Situation “gewonnen”.

Diese ansätze sind ein wichtiger Schritt um seine Angst in den Griff zu bekommen (unabhängig um welche Art es sich handelt). Dies mag für Menschen mit einer Angststöhrung  jetzt schlimm klingen aber es ist der (meistens) erste Schritt. Natürlich darf man nicht ausser acht lassen dass immer eine therapeutische Begleitung dringend zu Empfehlen ist (und in diesem Blog spiegeln sich nur Erfahrungen eines Betroffenen).

Warum ist es wichtig sich seiner Angst zu stellen?

Es bestätigt nur dass trotz Angst/Panik in einer gewissen Situation die nicht so gefährlich ist wie es der Körper bzw das Gefühl vermittelt (natürlich nur auf Situationen bezogen die wirklich nicht gefährlich sind z.B. auf dem Dach eines fahrenden Zugs mitzufahren ist natürlich eine Situation in der Panik gerechtfertigt ist). Man “lernt” die Situation wieder  “normal” einzuschätzen.