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Wege aus der Angst-Die Konfrontation

Tony 25. Juni 2009

Es gibt verschieden Wege die aus dem Kreislauf der Angst führen. Dabei gilt es immer den “richtigen” für sich zu finden. Ich sollte noch anmerken dass es kein “richtig” oder “falsch” in dem Sinne gibt, da jeder einzelne das “richtige” für sich macht (sei es nun “abzuwarten” oder alles anpacken). Aber Fakt ist: Je länger man mit der “Bekämpfung” der Angst wartet desto schwerer wird der Weg aus der Angst. Man muss selbst durch die Angst gehen um Sie nicht mehr über sich “regieren” zu lassen. Wichtig ist ebenfalls dass der Impuls jetzt etwas dagegen zu tun von sich kommt und nicht aufgrund anderer.
Zum Anfang sollte man sich klar werden vor was man am meisten Angst/Panik und vor was man am wenigsten Angst und Panik hat. Am besten eignet sich hierfür eine Pyramide mit den Situationen abgestuft nach “sehr viel Angst” und “sehr wenig Angst”. Manche steigern sich von Situationen in denen Sie wenig Angst haben zu denen die “sehr viel Angst” auslösen. Andere begeben sich zu aller erst in die schlimmsten Situationen. Beide Vorgehensweisen haben Vor und Nachteile aber es kommt auch immer auf die Individuelle Situation an und wie sich der einzelne in der Lage fühlt es umzusetzen. Was ebenfalls ein sehr wichtiger teil ist: Wenn man sich nun in eine Angst-Situation begibt (unaghängig davon ob es jetzt eine “schlimme” oder weniger “schlimme” Situation ist) man sollte sich so lange in dieser Situation befinden bis die Angst/Panik spürbar nachlässt. Denn nur dann hat man gegen die Angst/Panik in dieser Situation “gewonnen”.

Diese ansätze sind ein wichtiger Schritt um seine Angst in den Griff zu bekommen (unabhängig um welche Art es sich handelt). Dies mag für Menschen mit einer Angststöhrung  jetzt schlimm klingen aber es ist der (meistens) erste Schritt. Natürlich darf man nicht ausser acht lassen dass immer eine therapeutische Begleitung dringend zu Empfehlen ist (und in diesem Blog spiegeln sich nur Erfahrungen eines Betroffenen).

Warum ist es wichtig sich seiner Angst zu stellen?

Es bestätigt nur dass trotz Angst/Panik in einer gewissen Situation die nicht so gefährlich ist wie es der Körper bzw das Gefühl vermittelt (natürlich nur auf Situationen bezogen die wirklich nicht gefährlich sind z.B. auf dem Dach eines fahrenden Zugs mitzufahren ist natürlich eine Situation in der Panik gerechtfertigt ist). Man “lernt” die Situation wieder  “normal” einzuschätzen.